Myeik

An Morgen wollten wir im Hotel die Boot-Tickets nach Myeik kaufen. Die Enttäuschung war groß, als uns die Dame an der Rezeption sagte, dass heute kein Boot von Dawei nach Myeik fährt. Mit dem Bus wollen wir nicht mehr weiterfahren, da die Straßen doch merklich schlechter wurden. So fragten wir nach einem Flug. Die erste Abklärung ergab, dass es nur ein verfügbares Ticket gab. Nach einigem hin und her klappte es doch noch. Für 75 Dollar pro Person gönnten wir uns denn Luxus. Das Einchecken ging problemlos und der Flug verlief ruhig.
In Myeik angekommen stellen wir schnell fest, dass mit einem schönen Strand in unmittelbarer Nähe nicht zu rechnen ist. Der Hafen war überfüllt mit Fischerbooten, es war laut und das Wasser braun, da der Grund ziemlich schlammig war. Im Hotel sprach uns ein junger Kerl an, welcher uns ein Bild von einem Stand zeigte. So beschlossen wir, für den morgigen Tag eine Bootstour zu buchen.
Am Abend fuhren wir mit einem Angestellten des Hotels zu einem Restaurant. Dieses hätten wir wohl  selber nicht gefunden. Das Essen war ausgezeichnet.
Morgens pünktlich um 10 Uhr wurden wir für die Bootstour abgeholt. Die Fahrt zum Strand dauerte 90 Minuten und die Enttäuschung war groß, als sich der Stand als Müllhalde entpuppte. Der ganze Strand war voll angeschwemmtem Müll. So fiel uns die Entscheidung leicht, die Weiterfahrt nach Thailand vorzuziehen. Wieder zurück in der Stadt wollten wir die Boot-Tickets nach Kawthoung, der Grenzstadt, zu kaufen. Die Dame, bei welcher wir uns schon gestern wegen den Tickets erkundigt hatten, teilte uns mit, dass das nächste Boot erst übermorgen fährt. Der Frust war groß. Noch ein Tag hier? Da enteckten wir um die Ecke ein anderes Ticket-Office. Und zum Glück fuhr bei dieser Gesellschaft am nächsten Tag ein Boot. Wir waren erleichtert.
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